Porträt von Achatius Troschel aus der HAB Wolfenbüttel. Für Bildrechte bitte dem Link folgen.

Achatius und Johann Sebastian Troschel

Nürnberger Rechenmeister.

Lebenslauf:

Jeronymus Troschel war ein Sohn des Kompassmachers Hans Troschel d. Ä. (05.12.1549-01.06.1612), Achatius Troschel somit dessen Enkel.

Auf dem existierenden Bildnis des Achatius Troschel von 1687 sitzt er an einem Tisch und führt eine Rechnung aus. Angeblich war ihm im April 1652 die Eröffnung einer Schreib- und Rechenschule verboten worden, "biß er sich verheiratet haben wird".[2] Bei seinem Tod wohnte er in der Pfannenschmiedsgasse, wo auch seine Schule stand.

1685 konnte der Sohn Johann Sebastian Troschel die Schule des verstorbenen David Gottlieb Cäsar (?-30.09.1685) übernehmen, die in der oberen Wöhrdstraße stand. Bei seinem Tod wohnte er aber auch in der Pfannenschmiedsgasse.

Seiner 2. Ehefrau wurde im Januar 1730 gestattet, das Geschäft ihres verstorbenen Vaters Christoph von Eyb mit Stricksachen weiter zu betreiben (Stadtarchiv Nürnberg: E 5/73 Nr. 14).

Mitgliedschaften und Ehrungen:

Johann Sebastian Troschel wurde 1718 Genannter des Größeren Rats der Stadt Nürnberg.

Literatur:


Fußnoten

  1. "Achatius Troschel, teutscher Schul= u. Rechenmeister, Jeronÿmi Troschel, Feldwaibel alhie S. Sohn: Anna Maria Lorenz Völlers [...] S. Tochter. ☿ 5. Maÿ [1652]", Trauungen St. Lorenz 1609-1663, S. 50
  2. Diese Information geht zurück auf Heisinger 1927, S. 15. Allerdings nennt Heisinger als Datum den 17.4.1662, was nicht sein kann, da Troschel damals bereits zehn Jahre verheiratet war. Gemeint ist wohl der 17.4.1652. Wir danken Carola Kleinstuck-Schulman für freundliche Hinweise.

Links:



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